Helden I/04
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Helden I/07
Helden II/07
Helden I/08
Helden IV/06

Sparklehorse - Dreamt For Light Years In The Belly Of A Mountain

So lebensbejahend (wenn man diesen Ausdruck ueberhaupt bei Saenger Mark Linkous benutzen darf) klangen Sparklehorse noch nie. Auf der vierten Platte der Band aus Virginia wird endlich mehr gesungen als gefluestert. Der Low-Fi-Psychedlic-Folk erinnerte schon immer stark an die fruehen Grandaddy. Nun sind sie aber, nach Grandaddy’s Aufloesung, deren legitime Nachfolger.

TV On The Radio - Return To Cookie Mountain

Ein hypnotischer Genre-Mix aus Synthie-Klaengen, Indie-Pop, (manchmal Dark-) Wave. Das erninnert mich oft an die spaeten 80er oder, ob der Komplexitaet, an Filmmusik. Diese Platter der New Yorker ist so aus einem Guss, dass man davonfliegen moechte. Und als Gast haben sie einen ihrer Fans bei einem Song dabei: David Bowie.

The Whitest Boy Alive - Dreams

Dieses sehr schoene Album hat Erlend Oye, bekannt von “Kings of Convenience”, mit 3 Deutschen in Berlin eingespielt. Das ist allerfeinstes Easy-Listening und viel besser als das Rumgejammere bei KoC. Hier grooved es, hier werden elektrische Instrumente benutzt und Gitarrenanschlag ist auch nicht immer der gleiche. Wunderbar zum Fruehstuecken geeignet

Patrick Wolf - Wind In The Wires

Die ist zwar schon aus dem letzten Jahr, muss aber hier UNBEDINGT noch Erwaehnung finden, so herausragend ist sie. Dieser gerade mal 23-jaehrige Londoner spielt auf seiner mittlerweile zweiten Veroeffentlichung alle Instrumente selber und singt vom Wetter, von (!) Voegeln oder den Schiffen im Hafen mit einer ausdrucksstarken Stimme, die einem die feinen Haerchen senkrecht stellt. Unglaublich, was fuer Gaensehautmelodien! Mal rein akustisch unterlegt, mal mit Elektrogefiepe. Diese Platte hat mich schlicht von den Socken gehauen.

Beck - The Information

Herr Hansen hat seine Mitte gefunden - irgendwo zwischen “Odelay” und “Mutations”. Wunderschoenes Songwriting mit typischer beckscher Instrumentalisierung. Nigel Godrich, der schon das Jahrhundertwerk “Sea Change” produziert hatte, sass wieder an den Reglern und ist wahrscheinlich Grund dafuer, dass dieses Album nicht so ueberdreht klingt wie “Midnight Vultures”. Daher schliesse ich mit einem Zitat von dieser Platte: “One, Two, You know what to do.” BESORGEN!

JOANNA NEWSOM - Ys

Hach, die Joanna, hat mich ja schon vor etwas über einem Jahr mit ihrem Debut-Album beglückt. Mit Kinderstimme und Harfe eroberte sie mein Herzilein. Nun kommt sie auf ihrer zweiten Veröffentlichung "Ys" mit einem ganzen Orchester daher und spielt 5 Stücke die zwischen 7 und 17 Minuten dauern. Das wird aber nie langweilig, weil sie gleich mehrere Themen hineinpackt. Dieses Songwriting ist wirklich einzigartig, unvergleichlich. Der einzige Makel ist ihre, mittlerweile zwar gereiftere, Stimme die sich, für meinen Geschmack, zu oft überschlägt und dann schon fast in den Ohren schmerzt. Das gibt Minuspunkte.... schönen Gruß an Herrn Östreicher... und reicht deswegen knapp nicht zur Platte des Jahres.

Fink - Biscuits For Breakfast

Früher hat dieser Engländer wohl, so ist zu lesen, als DJ Elektrogegwummer und -gegniedel aufgelegt. Nun hat er die Commputersounds aus dem Studio geworfen und eine rein akustische Platte aufgenommen. Herrlich. Wunderbar entspannte Herbstmusik die aber nicht depressiv rüberkommt oder macht.
Vor allem klingt er nicht so eintönig wie der Herr Johnson, Jack. Und das ist ja immer die Schwierigkeit bei Singer-/Songwriteralben.

Eagle Seagull - Eagle Seagull

Gleichnamig betiteltes Debut-Album einer Band aus Nebraska. Nein, hat ausnahmsweise nix mit Bright Eyes zu tun. Und das ist gut so. Dieser Sound ist völlig eigenständig, auch wenn ich viele Verwandte nennen könnte und nun auch werde: Der Sound erinnert oft an Arcade Fire, der Gesangsstil an Robert Smith und die (Fehl-)Stimmung des Pianos bisweilen sogar an Three Mile Pilot. Hier ist alles möglich, von Euphorie bis Depression! Eine wunderbare - wenn nicht eine der besten dieses Jahres - Platte!

GRIZZLY BEAR - Yellow House

"Yellow House" ist ein Gesamtkunstwerk. Hier sind garantiert keine Singles drauf. Obwohl ich zu einigen Liedern Videos im Kopf habe. Kopfkino, sozusagen. Noch'n Debut-Album. Akustik-Folk mit oft gedoppeltem Gesang in hypnotischen Harmonien. Die wahrscheinlich am traurigst machende Platte des Jahres. Erinnert mich gelegentlich an frühe Pink Floyd, aber nicht ganz so spacig. Eine Chorlinie ist auf jeden Fall aus dem Koyaanisqatsi-Soundtrack von Philip Glass geklaut. Muß man unbedingt am Stück hören. Schön.

HOT CHIP - The Alternative

Hammerplatte! Elektro-Folk-Rock-Pop! Nach mehreren EP's erscheint 2004 ihr Debut-Album dem nun dieses zweite Werk der Briten folgt. Ahnlich wie LCD Soundsystem nur nicht so ganz abgespaced und viel harmonischer. Vielleicht: Postal Service für den Dancefloor. Unbedingt mal in den Song "Over and Over" reinhören. Für mich einer der Songs des Jahres 2007! Wie die ganze LP zu den besten dieses Jahres gehört.

TAPES 'N TAPES - The Loon

 

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