Helden I/04
Helden II/04
Helden I/05
Helden II/05
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Helden I/06
Helden II/06
Helden III/06
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Helden I/07
Helden II/07
Helden I/08
Helden II/05

Beck - Guero

Der Meister meldet sich zurueck mit einer Platte, die beim ersten Hoeren sehr angepasst wirkt, so als ob er Geld fuer seine Sekte braucht und des- wegen in die Charts moechte. Es fehlen die Ecken und Kanten! Bei jedem Anderen haette man gesagt: Wow, tolle Platte! Bei Herrn Hansen liegt die Messlatte nach “Sea Change” aber hoeher. Dennoch ist es eine gute Beck-Scheibe, die man entspannt hoeren kann.

Queens Of The Stone Age - Lullabies To Paralyze

Bei den Queens verhaelt es sich aehnlich wie bei Beck - nach den Meisterwerken “Rated” und “Songs For The Deaf” ist es fast unmoeglich, das gleiche hohe Niveau zu erreichen. Das liegt vielleicht auch daran, dass der Bassist und Mitbegruender Nick Olivieri nicht mehr dabei ist. Die letzte Aggressivitaet fehlt. Auch hier muss ich dennoch die LP empfehlen, denn es fehlt die Konkurrenz in diesem Genre.

Arcade Fire - Funeral

“Es steckt so eine ungebremste Leidenschaft in dem grossen, dichten Sound. Sie verschmelzen alles ... in einem schwindlig machenden Rausch.” Das sagte kein geringerer als David Bowie ueber die 8-koepfige Band aus Montreal. Saenger und Gruender Win Butler ist erst 24 und erinnert nicht nur gesanglich an Modest Mouse. Vom Titel darf man sich nicht irre fuehren lassen, diese Platte macht Spass.

LCD Soundsystem - LCD Soundsystem

Klingt so der Rock’n’Roll des 3. Jahrtausends oder ist dies Dancemusic? Jedenfalls werden hier Elektroklaenge mit klassischer Bandbesetzung gemischt, dass es eine helle Freude ist. Manchmal kommt dabei Pop heraus, manchmal Punk und einmal sogar Pink Floyd. Sehr unterhaltsam und beschwingend diese Kapelle aus New York City.

Weezer - Make Believe

Ein Duzend Ohrwuermer zwischen herzerweichenden Balladen und stadion- tauglichen Krachern. Rick Rubin hat diesmal die Songs von Rivers Cuomo produziert und in den weniger guten Momenten ist das auch zu hoeren. Zum Glueck sind die selten. Weezer machen dort weiter, wo sie mit dem “Green Album” aufgehoert haben. Herrlich!

Eels - Blinking Lights

33 Songs auf 2 CD’s. Urspruenglich 1997 konzipiert fuer einen Wenders- Film, ist dies die “Mutter aller Eels-Alben” Mit Gaesten wie John Sebastian, Tom Waits oder Mark Everetts Jagdhund. Zitat Everett: “Dieses Album ist wie ein netter, susslicher Ausflug mit dem Auto, bei dem du ueber dein ganzes Leben und seine Bedeutung nachdenken kannst.” Superb!

Gorillaz - Demon Days

Damon Albarns Spielwiese neben den ernsthafteren Blur. Wenig komplexe Songs, dafuer durchgehende Beats und Hooklines. Auch diesmal mit illustren Gaesten: Neneh Cherry, De La Soul, Ike Turner und Dennis Hopper. Es wird viel gerappt und gerade dann sind die Gorillaz am besten.

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