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Helden IV/05

Broken Social Scene - Broken Social Scene

Ein 11-koepfiges Kollektiv aus Toronto (+ weitere Gastmusiker) schickt sich hier an, neue Rekorde aufzustellen. Bei den Songs sind so viele Instrumente uebereinandergeschichtet, dass ich mich frage, wo ist die Grenze zu “pompoes”? Anstrengend ist das und es hoert sich oft eher an wie eine Jamsession. Allerdings ragt bei all dem Bombast-Pop ab und an die wunderschoene Stimme Leslie Feists heraus, die mich ja schon als Gast bei den Kings of Convenience und mit ihrer Solo-Platte erfreute. Zuviel “Musik”? Ist weniger mehr? Jedenfalls ziemlich einzigartig und unterhaltend.

Kate Bush - Aerial

Gaensehaut - Vom ersten Lied an - Noch im Plattenladen! 12 (!) Jahre nach ihrem letzten, eher maessigen, Album nun gleich ein doppeltes. Es sei das Schwierigste in ihrer Laufbahn gewesen. Selbstredend, nach einer Entstehungs- zeit von 5 Jahren. Sphaerisch, aber nie traurig - die erste Scheibe. Pulsierend, doch nicht tanzbar - die Zweite. Kate Bush spielt mit ihrer Stimme: summend, gurrend, lachend. Mal nur mit einem Piano begleitet, mal mit Beats und Sounds aus dem PC. Unglaublich schoen!

Finn. - The Ayes Will Have It

Patrick Zimmer, ein Hamburger Jung, zelebriert hier den Schwermut zwischen Sigur Ros und Postal Service... wuerde ich mal sagen. Etwas elektronischer als die Debut-LP, dafuer aber oefter mit einem echten Schlagzeug... glaube ich. Meist singt er mit “Kopfstimme”, aber wenn er aus dem Bauch singt, gefaellt er mir fast besser. Meine beste neu erschienene Herbstplatte... seufz.

The Frames - Burn The Maps

Die erste Platte dieser Iren gab’s schon 1992. Im Heimatland Superstars, in Kontinentaleuropa weitestgehend unbekannt. So stellte Saenger Glen Hansard seine Band im Vorprogramm von dEUS vor - als unbekannt. War aber dem Publikum und mir egal, denn die Musik war durch ihre Dynamik so dermassen euphorisierend, dass die ganze Halle, nach jedem Song ein wenig mehr, hysterisch schrie. Indie-Rock vom allerfeinsten und nur einen Steinwurf entfernt von dEUS und Mogwai. Unverschaemt gut!

Elbow - Leaders Of The Free World

Also die Stimme liegt irgendwo zwischen Robbie Robertson und Zucchero - ernsthaft. Die Musik hingegen ist ausgesprochen eigenstaendig, daher faellt es mir fast schwer, diesen Sound Brit-Pop zu nennen. Ist es aber genaugenommen. Eine insgesammt sehr ruhige Platte, die aber nicht in Depri-Gefilde abdriftet. Gelungen! Und uebrigens eine Lieblingsband von Chris Martin (Coldplay)...

Paul Weller - As Is Now

Endlich mal wieder was Neues vom Godfather of Britpop. Aber wirklich Neu ist das alles nicht. So, wie man ihn kennt. Anders ist allenfalls die Stimmung, die in seiner Stimme mitschwingt. Lebensbejahender, optimistischer, ja agressiver als in den letzten Jahren. Balladen zum Mitjammern sucht man vergeblich. Dennoch gibt es einige wenige ruhigere Nummern und dort finde ich den Weller Paul immer noch am besten.

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