Helden I/04
Helden II/04
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Helden II/06
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Helden I/07
Helden II/07
Helden I/08
Helden II/04

Kings Of Convenience - Riot On An Empty Street

Simon & Garfunkel fuer die Zuspaetgeborenen. Herrliche Melodeien, besonders in den beschwingten Momenten, aber diese Stimmen! Leider nicht sehr variantenreich, genauso wie der immer gleiche Gitarrenan- schlag. Dennoch: kann man ganz gut hoeren.

Paul Weller - Studio 150

Scheint in zu sein, ‘ne Platte mit Coverversionen zu machen. Aaron Neville, Neil Young oder Bob Dylan koennen sich nicht im Grabe umdrehen, wuerden es wahrscheinlich auch nicht, den schlecht ist diese Platte nicht. Aber: “Braucht die Welt eine solche Platte?” (Hallo, Juergen!)

Joanna Newsom - The Milk-Eyed Mender

Mit der Stimme einer achtjaehrigen interpretiert diese Dame Kleinode des Songwritings. Unterstuetzt von Harfe, Cembalo oder Piano. Sehr ausgelassen, sehr frisch, sehr schoen.

Secret Machines - Now Here Is Nowhere

“Hoch lebe die Langeweile”, “Prog Rock” (Rolling Stone)... Na ja, ganz so schlimm ist es nicht. Mich erinnert dieser Bombast ein wenig an Muse, der Gesang an New Order und das Songwriting an Velvet Underground oder Can. Die 9 (lobenswert) Titel werden jedenfalls nicht langweilig.

Volcano, I’m Still Excited!! - Volcano, ...

Suuuper Platte! Zwei- bis dreiminuetige Indie-Rock-Pop-Nummern die Laune machen. Schoen mit Orgel unterlegt. Die Stimme erinnert an Green Day, die Songs ein wenig an Desaparecidos.

Sufjan Stevens - A Sun Came!

Diese hier ist vom letzten Jahr - die Neue liegt mir noch nicht vor. Schraeger Vogel, der Sufjan. Eigenwillig produziert und instrumentiert (viele Floeten, ich fuehlte mich zuerst ins Mittelalter versetzt), wird Folk-LowFi-Rock serviert. Grandaddy, (frueher)Beck, Swell und Spargelhorst lassen gruessen.

P J Harvey - Uh Huh Her

Altbewaehrtes von Polly Jean. Man merkt stellenweise den Einfluss der Herren Homme und Yorke. Laengst nicht so ueppig produziert wie der Vorgaenger. Manchmal nur mit Gitarre. Gut so.

The Cooper Temple Clause - Kick Up The Fire, And Let The Flames Break Loose

Ist zwar schon aus dem letzten Jahr, aber immer noch aktuell - finde ich. TCTC brillieren durch ihre Dynamik. Laute und leise Passagen wechseln sich ab. Sehr atmosphaerisch. Feiner britischer Indie-Rock.

Interpol - Antics

Back to the Eighties! Interpol schlagen die Bruecke zwischen Joy Division und The Strokes. Vor allem der Gesang erinnert sehr an Dark Wave. Und tanzbar ist das Ganze auch noch - Drei Schritte vor und drei zurueck. Live noch besser!

R.E.M. - Around The Sun

Ein ganz normales R.E.M.-Album. Grossartige Songs. Nur die Produktion missfaellt mir die meiste Zeit doch sehr. All zu glatt. Sind die Herren alt geworden? Waere die Aufnahme im Stil von “New Adventures...” gemacht worden, haette es die beste Platte seitdem werden koennen.

Nick Cave & The Bad Seeds - Abattoir Blues/The Lyre Of Orpheus

Doppel-CD. Auf der ersten CD wird gerockt und geschwoft auf altbewaehrte Weise, auf der zweiten beinahe geschlagert. Nick scheint es ganz gut zu gehen, denn den schweren (ich meine den richtig schweren) Mut sucht man vergeblich. Dennoch sehr gute Platte.

Idaho - Vieux Carré

Singt da der Bruder von Chris Martin? Hoert sich ein bischen an wie Coldplay, nur viel rauher - zum Glueck. Tolle Platte mit vielen langsamen und Mid-Tempo-Nummern. Wunderschoen. Kaufen! Schenken lassen! Oder..... ach ja, brennen ist ja illegal...

Feist - Let It Die

Das Debut der Backgroundsaengerin der Kings of Convenience. Mal jazzig, mal chillig, mal easy-listenig. Auf jeden Fall immer beschwingt. Meist sparsam instrumentiert, praesentiert sie ihre glockenklare Stimme und covert einmal sogar Ron Sexsmith. Sehr angenehmes Hoererlebnis.

Swell - Whenever You’re Ready

Endlich mal wieder ‘ne tolle Platte von den kalifornischen Surf-Veteranen. Der Drummer der ersten Alben ist wieder mit auf dem Long-Board und setzt mit seinem Stakkato Akzente. Hin und wieder wurde auch die E-Gitarre ein- gestoepselt. Ansonsten, entspannte Akustik-Folk-Nummern mit sonorer Stimme. Zu zweit eingespielt!!

Kristofer Astrom - Loupita

Reines Akustic-Album. Pure Folk. Ein Mann und seine Gitarre. Ab und zu von weiblichem Background-Gesang unterstuetzt. Fuer kalte Winterabende zum Kuscheln am Kamin. Schnurrr... Macht angenehm warm ums Herz.

Stina Nordenstam - The World Is Saved

Mal folkig, mal aetherig, meist jazzig angehauchtes Liedgut untermalt mit Piano, Blaesern, Streichern und/oder Xylophon. Die Stimme erinnert an Bronagh Slevin die seinerzeit mal Crustation unterstuetzt hat. Mit elektronischer Unterstuetzung haette “The World...” auch ‘ne Trip-Hop- Platte werden koennen. Is’ aber auch so gelungen.

Rufus Wainwright - Want Two

Das i-Tuepfelchen auf das Jahr 2004. Zum Abschluss nocheinmal eine wunderschoene Platte, die sich zwischen Radiohead, Travis und dem fruehen Billy Joel (!) bewegt. Was Sangeskunst und Songwriting betrifft, lugt Rufus ganz dezent, aber selbstbewusst, aus dem Schatten von Beck.

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