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Calexico - Garden Ruin
Weiterentwicklung nenne ich das. Joey Burns und seine
Mannen (2 aus Deutschland!!) ruecken ein wenig ab vom reinen Mexico-Feeling der frueheren Platten und ueben sich im Pop - und das ausgezeichnet. Dankenswerterweise schimmert der Mariacchi-Sound noch
immer durch, aber es wird nun auch richtig gerockt und geschwoft. Wirklich schoenes Album!
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Arctic Monkeys - Whatever People Say I Am Thats What I
Am Not
Gitarren-Rock aus England. Nicht schon wieder, hoere
ich die meisten schreien. Doch, denn diese Jungs haben’s echt drauf: Songwriting, Instrumentierung, Vermitteln von Freude. Die Stimme ist wiedererkennbar und die Texte unterhaltsam (“I bet you look good
on the dancefloor”!). Die Gitarre ist unverzerrt wie bei den Strokes, aber die Songs haben noch mehr Druck. Ein sehr kurzweiliges Vergnuegen von 41 Minuten.
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Clap Your Hands Say Yeah - dito
Ohne Promo, ohne Video, ohne Plattenfirma
haben die Fuenf aus New York 40.000 Exemplare ihrer ersten Platte ueber ihre Website verkauft, selber verpackt und verschickt. Noch nicht mal einen Auftritt hatten sie bis dahin gemacht. Das klang
sympathisch und machte mich neugierig. Und siehe da: fantastisch, was sie auf ihrem Debut leisten. Saenger Alex Ounsworth klingt meist so hysterisch wie David Byrne und die Band wie die seeligen Talking
Heads. Das macht nicht nur nichts, das ist sogar klasse. Herrlich frisch!
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Motorpsycho - Black Hole/Blank Canvas
Ohne Songs und Drummer (der ist ausgestiegen) sind die
beiden verbliebenen Psychos in Holland ins Studio und herausgekommen ist ein Album, das an die grossen Werke (z.B. Trust Us) aus frueheren Tagen erinnert. Nicht nur weil es auch ein Doppelalbum ist,
sondern weil die Norweger, die alle Instrumente selbst eingespielt haben, auf den Pomp (Blaeser, Streicher, etc.) der letzten Platten verzichtet haben und wieder kraftvollen Rock zum Abheben und
Davonfliegen machen. Schoen, dass sie auf den Pfad der 90er zurueckgefunden haben.
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